Behandlung des invertierten Papilloms

Wie Papillomavirus zu behandeln? (Inhalt):

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Aktuelle Therapiekonzepte zur Behandlung des Invertierten Papilloms der Nasennebenhöhlen

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Kieferhöhlenkarzinom auf Basis eines invertierten Papilloms

Abbildung 1: Nasennebenhöhlenaufnahme mit deutlicher Verschattung der linken Kieferhöhle

Ein 82-jähriger Patient stellte sich mit einem erstmals vor rund acht Wochen bemerkten, seit drei Wochen zunehmenden Taubheitsgefühl im Bereich der linken Wange und Oberlippe zunächst in einer Klinik für Innere Medizin vor, nachdem sein Allgemeinzustand unter Appetitlosigkeit und Schwächegefühl deutlich eingeschränkt war. Unter Annahme einer cerebralen Ischämie erfolgte dort die stationäre Aufnahme zur weiterführenden Diagnostik. Eine NNH-Aufnahme zeigte das Bild einer linksseitigen Sinusitis maxillaris mit kompletter Verschattung (Abbildung 1). Die anderen Nasennebenhöhlen stellten sich frei dar. Die nachfolgende MRT-Untersuchung erbrachte keinen Nachweis eines frischen cerebralen Insultes. Es zeigte sich jedoch eine ausgedehnte, destruierend wachsende Raumforderung der linken Kieferhöhle, die bereits die Orbita infiltriert hatte und auch kontinuierlich in die Nasenhaupthöhle vorwuchs (Abbildung 2).

Unter dem Verdacht einer Neoplasie der Kieferhöhle wurde der Patient anschließend zur weiteren Therapieplanung unserer Klinik zugewiesen. Die gebietsbezogene radiologische Basisdiagnostik ergab keine dentogenen infektiösen Ursachen. Allerdings war auch auf dem Ortho-pantomogramm eine einseitige Verschattung im Bereich der linksseitigen Kieferhöhle erkennbar (Abbildung 3), die typischerweise ohne andere Informationen als Sinusitis gedeutet worden wäre. Die erweiterte radiologische Diagnostik mittels Computertomographie zeigte dann das gesamte Ausmaß des Tumorgeschehens in der linken Kieferhöhle mit Arrosionen der Kieferhöhlenwände linksseitig und Einbruch in die Orbita, den Siebbeinkomplex und den Retromaxillärraum (Abbildungen 4a+b). Regional zeigten sich in der Sonographie mehrere vergrößerte zervikale Lymphknoten. Zur Diagnosesicherung wurde eine Biopsie im Bereich der vestibulären Kieferhöhlenwand vorgenommen. Abbildung 5 zeigt den Durchbruch der Tumormassen durch die Kieferhöhlenwand. Korrespondierend zum klinischen Aspekt eines papillomatösen Gewebes (Abbildung 6) wurde der Befund in der Schnellschnitt-Diagnostik zunächst als invertiertes Papillom gewertet. Die weitere Aufarbeitung des Gewebes ergab dann aber das Bild eines gut differenzierten, verhornenden Plattenepithelkarzinoms (Abbildung 7).

Der Patient konnte sich unter voller Information über die Belastungen einer kurativ intendierten, multimodalen Therapie mit radialchirurgischer operativer Sanierung und nachfolgender Radio-Chemotherapie letztlich nicht zu einem radikal-chirurgischen Vorgehen entschließen, sondern entschied sich gemeinsam mit seinen Angehörigen zu einem palliativen Vorgehen.

Diskussion

Das invertierte Papillom ist ein benigner Tumor und zählt mit einem Anteil von 0,5 bis 4 Prozent und einer jährlichen Inzidenz von 0,75 bis 1,5/100 000 zu den eher seltenen Tumoren des Nasen- und Nasennebenhöhlensystems. Am häufigsten tritt dieser Tumor bei Männern in der fünften und sechsten Lebensdekade auf, in der Regel (91 bis 99 Prozent der Fälle) unilateral. Seinen Ursprung hat das invertierte Papillom meistens an der lateralen Wand der Nasenhaupthöhle, kann aber auch dem Nasenseptum oder den Nasennebenhöhlen, und dort vorzugsweise dem Sinus maxillaris, entspringen [Salmone et al., 2008]. Obwohl es sich bei dem invertierten Papillom um einen benignen Tumor handelt, wird das klinische Verhalten doch durch ein lokal aggressives, destruierendes Wachstum mit großem Invasionspotential [Oikawa et al., 2003], häufigen Rezidiven [Vrabec, 1994] und vor allem durch eine relevante Tendenz zur malignen Entartung (7,1 und 3,6 Prozent) [Buchwald Bradley, 2007] geprägt.

Die Entwicklung des invertierten Papilloms und auch die Transformation zum invasiven Karzinom bleibt typischerweise lange symptomlos und ist auch bei manifesten Karzinomen oft nur mit unspezifischen Beschwerden (Druckschmerz) verbunden, die patienten- und behandlerseitig zumeist als rezidivierende Rhinosinusitiden interpretiert werden. Die Besonderheit des „einseitigen Schnupfens“ wird als Alarmsymptom in der Regel nicht bewusst wahrgenommen. Die für einen Kieferhöhlenkarzinom charakteristischen Symptome wie spontane, einseitige Blutungen, foetide Sekretion, Sensibilitätsstörungen des N. infraorbitalis oder Bulbusmotilitätsstörungen sind Zeichen der weit fortgeschrittenen Erkrankung, die dann häufig bereits an der Grenze der kurativen Behandlungsoptionen steht [Salmon et al., 2008].

Die zentrale Problematik des invertierten Papilloms, aber auch des Kieferhöhlenkarzinoms, liegt in der diagnostischen Abgrenzung von entzündlichen Sinusitiden. Diese Abgrenzung betrifft speziell die Zahnheilkunde, da im Gegensatz zur „beidseitigen“, zumeist durch Funktionsstörungen der osteomeatalen Einheit verursachten Erkrankung, die „einseitige“ Sinusitis maxillaris recht häufig dentogenen Ursprungs ist. Patienten mit beidseitigen Sinusitiden werden daher ganz überwiegend primär dem hals-nasen-ohrenärztlichen Fachgebiet zugeleitet, während Patienten mit einseitigen Sinusitiden sehr häufig zunächst in der zahnärztlichen oder MKG-chirurgischen Praxis vorgestellt werden. Gerade bei der „einseitigen“ Sinusitis maxillaris stellt sich aber regelmäßig die Frage der Abgrenzung zum Kieferhöhlenkarzinom (oder invertierten Papillom), vor allem, wenn sich keine eindeutigen Ursachen für eine dentogen entzündliche Pathogenese finden. Auch im aktuellen Fall finden sich im OPG nur sehr diskrete röntgenmorphologische Zeichen des destruierenden Tumors (unscharfe KH-Wandungen im Seitenvergleich), die fehlenden dentogenen Ursachen (zahnloser Patient) einer einseitigen Sinusitis geben aber in jedem Fall Anlass zu weiteren Überlegungen und erweiterter Diagnostik.

Therapeutisch steht beim invertierten Papillom die chirurgische Entfernung im Vordergrund, wobei die hohe Rezidivtendenz ein radikales chirurgisches Vorgehen rechtfertigt. Die Behandlung des fortgeschrittenen Kieferhöhlenkarzinoms erfordert praktisch immer multimodale Therapiekonzepte.

Mit der Erweiterung der Röntgendiagnostik durch die digitale Volumentomographie rückt die Kieferhöhle mit ihren pathologischen Befunden in das unmittelbare Blickfeld der zahnärztlichen Diagnostik. Damit überträgt sich dann aber auch die Verantwortung für das Erkennen relevanter pathologischer Befunde der Kieferhöhle auf das Fachgebiet der Zahnheilkunde.

Dr. Cristian T. Räder
Prof. Dr. Dr. Martin Kunkel Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie Ruhr-Universität Bochum Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer
In der Schornau 23-25
44892 Bochum
[email protected]
[email protected]

Fazit für die Praxis

• Obwohl das invertierte Papillom eine benigne Erkrankung darstellt, zeichnet es sich durch ein lokal aggressives, destruierendes Wachstum aus und hat daher eine hohe Rezidivrate.

• Es besteht außerdem eine Tendenz zur malignen Transformation.

• Die klinische Symptomatik und nativradiologische Darstellung eines invertierten Papilloms und auch des Karzinoms der Kieferhöhle kann über eine lange Zeit von der Sinusitis maxillaris nicht sicher abgegrenzt werden.

• Die „charakteristischen“ Symptome wie Blutung, foetide Sekretion, Sensibilitätsstörungen des N. infraorbitalis oder Bulbusmotilitätsstörungen sind Zeichen der weit fortgeschrittenen Erkrankung.

• Bei einer einseitigen Erkrankung der Kieferhöhle ohne adäquate dentogene Ursache oder „einseitigem Schnupfen“ sollten grundsätzlich erweiterte diagnostische Maßnahmen, beispielweise eine DVT-/CT-Darstellung oder eine endoskopische Untersuchung eingeleitet werden.

Invertiertes Papillom der Kieferhöhle

Behandlung des invertierten Papilloms

Ein ansonsten gesunder 52-jähriger Patient stellte sich mit einer mehrjährigen Schmerzanamnese im linken Oberkiefer vor. Die Schmerzen seien vor rund drei Jahren nach einer endodontischen Behandlung des Zahnes 28 aufgetreten und seither nie vollständig zur Rückbildung gekommen. Eine Entscheidung zur Revision oder auch zur Entfernung des Zahnes war immer wieder beschwerdeabhängig vertagt worden. Durch den Nachweis einer therapierefraktären Sinusitis maxillaris bei persistierender Mund-Antrum-Verbindung (MAV) war die abschließende Indikation zur chirurgischen Intervention gestellt worden, dabei sollte auch über den Zahn 28 entschieden werden.

Die Panoramaschichtaufnahme (Abbildung 1) zeigt den deutlichen Knochenverlust in regio 26 und lässt bereits eine Verschattung der basalen Kieferhöhlenanteile vermuten. In der Nasennebenhöhlenaufnahme (Abbildung 2) ist dann das Ausmaß der Kieferhöhlenbeteiligung deutlich zu erkennen. Der Sinus maxillaris links ist vollständig verschattet. Wegen der Frage der Erhaltungswürdigkeit des Zahnes 28 wurde ein Zahnfilm (Abbildung 3) angefertigt, der zeigt, dass der distale Kanal nicht obturiert werden konnte und der außerdem eine Via falsa vermuten lässt. Der vermutete Kausalzusammenhang war daher eine chronische Sinusitis auf der Basis einer Via falsa, die zu einer persistierenden MAV nach Extraktion 26 geführt hatte.

Therapeutisch erfolgte zunächst die Einlage eines Drainageröhrchens über die bestehende Mund-Antrum-Verbindung in regio 26. Nach Abklingen der akuten Symptomatik wurde, nach Exzision der Fistel in regio 26 und Extraktion des Zahnes 28, über einen transoralen Zugang eine Kieferhöhlenrevision durchgeführt. Nach Anlage eines Knochendeckels (Abbildung 4) zeigte sich die umfangreiche Verlegung der Kieferhöhle mit polypösem Gewebe. Die auf Grund der radiologischen Diagnostik vermutete Via falsa bei endodontischer Behandlung des Zahnes 28 bestätigte sich (Abbildung 5). Das aus der Kieferhöhle entfernte Gewebe entsprach vom Aspekt entzündlich hyperplastischer Sinusschleimhaut (Abbildung 6), passend zu einer chronischen Sinusitis.

In der histologischen Untersuchung zeigten sich neben der erwarteten polypös hyperplastischen Sinusitis Schleimhautanteile mit einer deutlichen Verbreiterung des Epithels und einem endophytischen Wachstum von Epithelinseln (Abbildung 6a). Anstelle des mehrreihigen respiratorischen Flimmerepithels mit Becherzellen (Abbildung 6b) fand sich in diesen Abschnitten ein Schichtungsmuster, das eher einem Transitionalzellepithel des Harntraktes ähnelte (Abbildung 6c). Damit ergab sich zusätzlich zu der Diagnose der Sinusitis maxillaris der Nachweis eines invertierten Papilloms der Sinusschleimhaut.

Diskussion

Das invertierte Papillom gehört neben dem fungiformen und dem Zylinderzellpapillom zu den sinonasalen Papillomen und geht meist von der Schneider’schen Membran der lateralen Nasenwand oder dem Sinus maxillaris aus. Es tritt gehäuft zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr auf, wobei Männer bevorzugt betroffen sind [1].

Der Begriff des „invertierten Papilloms“ geht zurück auf das typische histologische Erscheinungsbild mit endophytisch oder invertiertem epithelialem Wachstum in das Stroma hinein, wobei im Gegensatz zum infiltrativen Wachstum maligner Tumoren die Basalmembran in allen Abschnitten erhalten bleibt. Dennoch besteht eine deutliche Tendenz zur Umgebungsausbreitung und zum lokal destruktiven Wachstum. Die klinische Symptomatik ist, wie bei allen anderen chronischen Erkrankungen der Kieferhöhle über lange Zeit unspezifisch (wie Druckgefühl). Spätsymptome bei ausgedehntem Wachstum können die Verlegung der Nasenhöhle, Ausfluss aus der Nase, Schmerzen, Epistaxis oder Epiphora sein.

Die Ätiologie dieses Krankheitsbildes ist weitgehend unklar. Eine pathogenetische Bedeutung humaner Papillomaviren oder auch des Eppstein-Barr Virus wird sehr kontrovers diskutiert. Interessanterweise bestehen keine nachvollziehbaren Assoziationen zwischen dem Auftreten invertierter Papillome und allergischen oder chronisch-inflammatorischen Kieferhöhlenveränderungen und auch keine nachweisbaren Zusammenhänge zu exogenen Noxen. Klinisch bedeutsam ist die Tendenz zur Entwicklung von Plattenepithelkarzinomen im invertierten Papillom, wobei die Häufigkeit zwischen 2 und 27 Prozent angegeben wird.

Vor dem Hintergrund des lokal unbegrenzten und destruktiven Wachstums, der Möglichkeit einer malignen Entartung [3] und der hohen Rezidivrate [2] besteht die Therapie des invertierten Papilloms aus der kompletten endoskopischen oder offen chirurgischen Entfernung des Papilloms. Bei non-in-sano Resektion oder dem Nachweis eines Karzinoms auf der Basis eines entarteten Papilloms kann eine adjuvante Strahlentherapie erforderlich werden.

Für die zahnärztliche Praxis weist der vorliegende Fall noch einmal auf die Problematik unabhängiger simultaner Krankheitsbilder hin, die sich hinter einer durchaus eindrucksvollen klinischen Symptomatik, hier einer Sinusitis maxillaris, verbergen können. Tatsächlich führte hier die odontogene Kieferhöhleninfektion zu einer Revision und damit zu der Erkennung eines invertierten Papilloms zu einem ungewöhnlich frühen Zeitpunkt.

Dr. Dr. Ch. Walter
Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität
Augustusplatz 2
55131 Mainz
E-mail: [email protected]

Prof. Dr. Dr. Martin Kunkel
Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische
Gesichtschirurgie
Knappschaftskrankenhaus Bochum
Langendreer, Universitätsklinik
Ruhr Universität Bochum
In der Schornau 23-25
44892 Bochum
[email protected]

Literatur:
1. Barnes L., Eveson J. W., Reichart P. and Sidransky D.: World Health Organization Classification of Tumours – Pathology and Genetics of Head and Neck Tumours. Lyon: IARC; 2005.

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3. von Buchwald C. and Bradley P. J.: Risks of malignancy in inverted papilloma of the nose and paranasal sinuses. Curr Opin Otolaryngol Head Neck Surg 2007;15: 95-8.

■ Auch hinter einer Symptomatik, für die eine eindeutige Erklärung durch ein Krankheitsbild (hier odontogene Kieferhöhleninfektion) vorhanden ist, kann sich ein weiteres assoziiertes aber auch unabhängiges Krankheitsbild verbergen.

■ Die Symptomatik von Erkrankungen der Kieferhöhle lässt häufig keine Unterscheidung über die Dignität der Erkrankung zu.

■ Auch bei scheinbar eindeutigem Kausalzusammenhang zu einer „harmlosen“ inflammatorischen Ursache ist eine histologische Untersuchung von pathologischen Geweben obligat.

Papillom der Nase

Synonyme: Nasenpapillom, Schneider-Papillom

Zum SeitenanfangAllgemeines

Unter einem Papillom versteht man ganz allgemein betrachtet einen gutartigen Tumor, der von den oberflächlichen Haut- bzw. Schleimhautzellen ausgeht und stielförmig oder breitbasig auf der Schleimhaut sitzt. Das Papillom wächst an der Mund- und Nasenschleimhaut, aber auch in den Harnwegen, den Milchgängen der Brust und anderen Bereichen des Körpers.

Wissenswertes über den äusseren und inneren Aufbau der Nase

Die Nase besteht aus einem äusseren Teil – dem Nasengerüst – und aus einem inneren Teil – der Nasenhöhle. Diese wird durch die Nasenscheidewand (Nasenseptum) in die rechte und linke Nasenhaupthöhle unterteilt, welche annähernd gleich gross sind. Die Nasenscheidewand besteht zum grössten Teil aus Knochen, im Vorderbereich wird sie aus Knorpel gebildet. Sie hat als wichtige Stütze einen entscheidenden Einfluss auf die Form und Richtung der äusseren Nase.

Die beiden Nasenlöcher verbinden die Nase mit der Aussenwelt. Über die inneren Öffnungen, die so genannten Choanen, stehen die beiden Nasenhöhlen mit dem Nasenrachenraum in Verbindung. Die beiden Choanen sind trichterförmig und jeweils 3cm hoch und 1cm breit. Mit Hilfe eines in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde verwendeten Kehlkopfspiegels können die Choanen betrachtet werden

Die an die Nasenhöhle angrenzenden Knochen enthalten lufthaltige Hohlräume, die so genannten Nasen­neben­höhlen. Sie sind mit der Nasenhöhle durch kleine Kanälchen verbunden und können sich entzünden, wenn diese kleinen Kanälchen verschlossen sind. Eine solche Entzündung nennt man Sinusitis.

Von den beiden seitlichen Nasenwänden ragen hakenförmig drei dünne Knochenplatten in die Nasenhöhle hinein. Diese Knochenplatten sind mit Nasenschleimhaut überzogen und werden Nasenmuscheln genannt. Die Nasenmuscheln sind gut durchblutet und können je nach Blutfüllung an- und abschwellen.

Nase und Nasennebenhöhlen sind ausgekle >

Behandlung des invertierten Papilloms

Das Papillom ist nicht zu verwechseln mit einem Nasenpolypen. Während Polypen meist beidseits auftreten, ist das Papillom in der Regel nur einseitig vorzufinden. Die Zellen, welche ein Papillom bilden, ähneln zwar denen des Polypen, sie können sich aber während ihres Wachstums so verändern, dass sie gar nicht mehr wie die eigentliche Nasenschleimhaut aussehen. Papillome wachsen verdrängend, d.h. angrenzendes Gewebe wird beiseite geschoben, aber nicht zerstört. Eine Besonderheit bildet hier das invertierte Papillom der Nasenhöhle. Das invertierte Papillom verdrängt nicht nur angrenzendes Gewebe, sondern zerstört es auch. Es ist sogar in der Lage, Knochen zu zerstören. In einem invertierten Papillom können bösartige Tumoren – also Karzinome – entstehen.

Zum SeitenanfangSymptome

Durch das Wachsen eines Papilloms fällt es den Betroffenen zunehmend schwerer, durch die Nase zu atmen. Sie atmen deshalb verstärkt durch den Mund. Die zunehmende Atmung durch den Mund begünstigt Schnarchen und immer wiederkehrende Entzündungen der oberen Atemwege und Nasennebenhöhlen. Als weitere Symptome eines Nasenpapilloms können Kopfschmerzen, Nasenbluten und eine verminderte bis fehlende Geruchswahrnehmung auftreten.

Zum SeitenanfangDiagnose

Ein grosses Papillom erscheint beim genaueren Blick in die Nase als glasig glänzendes Gebilde, das der Arzt mit blossem Auge sehen kann.

Kleine Papillome sind nur mit Hilfe einer Nasenspiegelung, in der Fachsprache Rhinoskopie genannt, zu erkennen. Hierbei wird mit einem Nasenspreizer oder mit Hilfe eines Nasenendoskops, einem starren oder flexiblen Röhrchen mit eingebauter Lichtquelle und Kamera, das Naseninnere und die Beschaffenheit der Schleimhaut beurteilt.

Um zu wissen, wie stark sich das Papillom bereits ausgedehnt und welche Grösse es erreicht hat, werden eine Computertomographie (CT) und eine Magnetresonanztomographie (MRI) gemacht. Der Vorteil der Magnetresonanztomographie besteht darin, dass im Gegensatz zu der Computertomographie für die Untersuchung keine Röntgenstrahlen verwendet werden. Damit entsteht für den Patienten während der Untersuchung keine Strahlenbelastung. Mit diesen Untersuchungen kann man die Ausdehnung des Papilloms deutlich erkennen.

Zum SeitenanfangTherapie

Die einzige sinnvolle und auch nötige Therapie ist eine vollständige Entfernung des Papilloms im Rahmen einer Operation. Die Operation erfolgt unter Vollnarkose. Nach erfolgter Operation ist eine konsequente Nachsorge und Kontrolle notwendig.

Zum SeitenanfangKomplikationen

Aus einem invertierten Papillom der Nasenhöhle kann sich ein bösartiger Tumor entwickeln. Deshalb ist es wichtig, das Papillom vollständig zu entfernen. In einigen Fällen kommt es nach erfolgreicher Operation zu einem Rückfall und damit zu einer erneuten Bildung eines Papilloms. Dieses sollte dann erneut operiert und vollständig entfernt werden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei einer Warze in der Nase?

Keine Selbstbehandlung bei Befall der Schleimhaut

Warzen an oder in der Nase können ein kosmetisches Problem darstellen. Sie können aber auch Schmerzen und Unbehagen verursachen, je nach Lage und Beschaffenheit. Normalerweise wird eine Entfernung der Warzen in der Nase angestrebt. Der Dermatologe wird die Behandlung je nach Lage der Wucherung mit virenhemmenden Medikamenten, mit Hilfe von Laser, Elektro-Kauterisation (Gewebezerstörung) oder mit rein chirurgischen Mitteln durchführen. Dazu zählt die Entfernung mit einer Kürette (chirurgischem Löffel) oder einer Schlinge. Auch eine Vereisung (Kryotherapie) kann durchgeführt werden, um die Warzen zu beseitigen. Bei diesen Behandlungen muss eine örtliche Betäubung erfolgen, da der Eingriff oder die Behandlung ansonsten zu unangenehm und schmerzhaft ist.

Eine Nachbehandlung und Nachkontrolle sind bei jeder Art von Behandlung wichtig, um sicherzustellen, dass nicht neue Warzen aus verbliebenen von den Viren befallenen Hautzellen entstehen. Das entfernte Gewebe wird zudem mikroskopisch im Labor untersucht, um die Art der Wucherung festzustellen.

Wie entstehen Nasenwarzen?

Einige Arten der Humanen Papilloma-Viren, insbesondere die Typen 6 und 11, verursachen Warzen im Bereich der Schleimhäute, auch als Condyloma acuminata oder Feigwarzen bekannt. Sie finden sich nahe an oder in Körperöffnungen wie Vagina und Darmausgang, am Penis, aber auch am Auge, im Mund und Rachenraum und innerhalb der Nase. Zwar zählen die HPV 6 und 11 zu den sexuell übertragbaren Viren, verbreiten sich in seltenen Fällen jedoch wie alle anderen HPV über Schmierinfektion und in diesem speziellen Fall auch beim Geburtsvorgang von der Mutter auf das Baby.

Eine weitere Möglichkeit für Warzen an oder gar in der Nase sind Verrucae filiformes – Pinselwarzen. Sie werden von anderen Arten des Humanen Papilloma-Virus und ausschließlich über Schmierinfektion übertragen. Sie sind ebenfalls unschön, aber weniger aggressiv und störend als Kondylome. Pinselwarzen sind eine besondere Form der gewöhnlichen Warzen (Verrucae vulgares).

Normale Papilloma-Viren können zudem über Nasebohren in das Naseninnere übertragen werden, beispielsweise wenn sich ein Patient mit Warzen am Finger in der Nase bohrt.

Siedeln sich solche Viren in den oberen Atemwegen an, ergeben sich mehrere Probleme: Die Wucherungen (hier Papillome genannt) können die Atmung beeinträchtigen, drücken, jucken und schmerzen. In diesen Fällen ist es sinnlos, sich auf die Gutartigkeit der Gewebeveränderungen zu verlassen und zu hoffen, dass sie von selbst abheilen. In seltenen Fällen können sich bösartige Tumore aus einem Papillom in der Nase entwickeln (wenn es sich um die spezielle Form des invertierten Papilloms handelt). Überdies sind sichtbare Warzen im Gesichtsbereich unschön und beeinträchtigen das Selbstvertrauen und Lebensgefühl der Betroffenen sehr stark.

Schon bei geringfügigem Druck und Verletzungen verbreitet sich das Virus weiter auf benachbarte Hautzellen, bis auch diese befallen sind – ein weiterer guter Grund, beispielsweise eine Warze in der Nase vom Hautarzt gründlich untersuchen und entfernen zu lassen. An unzugänglicher Stelle und auf der empfindlichen Nasenschleimhaut sitzend, ist eine Selbstbehandlung nicht zielführend.

Abhängig davon, ob die Warze in der Nase Beschwerden verursacht oder nicht, wird ihre Entfernung oft als rein kosmetischer Eingriff bewertet und von der Krankenkasse nicht finanziert.

Gutartige Tumore: Osteom und invertiertes Papillom

Die häufigsten gutartigen Tumoren der Nasennebenhöhlen sind Osteome (gutartige Knochentumoren) und invertierte Papillome.

Das Osteom der Nasennebenhöhlen ist ein Knochentumor, der mit einer Häufigkeit von etwa 1 % (0,4-3 %) beobachtet wird. Er tritt häufiger bei Männern als bei Frauen auf und wird meist im 3. bis 4. Lebensjahrzehnt diagnostiziert. Am häufigsten tritt das Osteom in der Stirnhöhle auf. Die Wachstumsrate ist sehr unterschiedlich und wird mit 0,4-6 mm pro Jahr angegeben. Das Osteom ist ein immer gutartiger Tumor, er wird nicht bösartig. Kleine Osteome, die keine Beschwerden verursachen, bedürfen keiner Therapie. Osteome, die Beschwerden verursachen oder zu Komplikationen führen, sollten operativ entfernt werden. Das typische Beschwerdebild ist die akute Sinusitis (Stirnhöhlenentzündung, Sinusitis frontalis), die durch die Verlegung des Stirnhöhlendrainagebereiches durch das Osteom verursacht wird. Große Osteome können durch ihre Raumforderung nach außen sichtbar sein oder sich in Richtung Augenhöhle vorwölben.

In vielen Fällen ist eine endonasale endoskopische Entfernung dieses Tumors möglich. Die Entscheidung zum Zugang muss jedoch individuell anhand der Anatomie und der Größen-ausdehnung des Tumors getroffen werden.

Das invertierte Papillom der Nase und Nasennebenhöhlen ist ein Schleimhauttumor, bei dem sich die Schleimhaut fingerförmig in das darunter liegende Gewebe einstülpt. Es macht 0,5-4 % der Nasentumoren aus, von 100.000 Einwohnern pro Jahr ist ca. 1 Patient von diesem Tumor betroffen. Er wird hauptsächlich im 5. – 6. Lebensjahrzehnt diagnostiziert und tritt vor allem im Bereich der lateralen Nasenwand, im vorderen Siebbein und der Kieferhöhle auf. Selten wird in normalen Polypen ein invertiertes Papillom im Nachhinein histologisch diagnostiziert (

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Behandlung des invertierten Papilloms

GMS Current Posters in Otorhinolaryngology – Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery (DGHNOKHC)

 

Untersuchungen zum perioperativen Management von Patienten mit invertierten Papillomen der Nasenhaupt- und Nasennebenhцhlen

 

  • Behzad Khonsari – Klinik fьr Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, UKGM, Marburg, Marburg
  • Afshin Teymoortash – Klinik fьr Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, UKGM, Marburg, Marburg
  • Jochen A. Werner – Klinik fьr Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, UKGM, Marburg, Marburg
  • Susanne Wiegand – Klinik fьr Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, UKGM, Marburg, Marburg

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2015;11:Doc232

 

Published: April 16, 2015

 

© 2015 Khonsari et al.
This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License. See license information at http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/.

Zusammenfassung

Einleitung: Das invertierte Papillom der Nasenhaupt- und Nasennebenhцhlen ist gekennzeichnet durch ein lokal destruierendes Wachstum, die Mцglichkeit einer malignen Transformation sowie eine hohe Rezidivneigung bei geringer Prдvalenz. Ziel war klinische und histopathologische Charakteristika sowie den perioperativen Verlauf von Patienten mit invertierten Papillomen der Nasenhaupt- und Nasennebenhцhlen zu analysieren.

Methoden: Es wurden retrospektiv die klinischen sowie histopathologischen Daten von insgesamt 47 Patienten untersucht, welche sich in einem Zeitraum von 14 Jahren einer operativen Behandlung eines invertierten Papilloms der Nasenhaupt- oder Nasennebenhцhlen unterzogen haben.

Ergebnisse: Bei 45 Patienten zeigte sich eine uni- und bei 2 Patienten eine bilaterale Manifestation des invertierten Papilloms. Das Hauptsymptom war eine Nasenatmungsbehinderung. In 42 Fдllen erfolgte ein endonasal-endoskopischer, in 4 Fдllen ein endo- und extranasaler sowie bei einem Patienten ein rein extranasaler operativer Zugang. Hierdurch konnte bei allen Patienten der Tumor komplett entfernt werden. Es traten keine relevanten perioperativen Komplikationen auf. Der immunhistochemische Nachweis von p16 gelang in 1/47 Fдllen. Bei drei Patienten konnte in der histologischen Untersuchung eine maligne Transformation des Tumors nachgewiesen werden.

Schlussfolgerung: Eine endonasal-endoskopische Resektion invertierter Papillome der Nasenhaupt- und Nasennebenhцhlen ist in der ьberwiegenden Mehrzahl der Fдlle mцglich und scheint mit einer geringen Morbiditдt fьr die Patienten verbunden zu sein. Ein ursдchlicher Zusammenhang mit einer mцglichen HPV-Infektion oder anderen klinischen Risikofaktoren konnte nicht nachgewiesen werden.

Der Erstautor gibt keinen Interessenkonflikt an.

Erfahrungen mit der endonasalen, endoskopischen Operation des invertierten Papilloms der Nase und Nasennebenhöhlen[ 1 ]

Publication History

Publication Date:
31 December 2000 (online)

Zusammenfassung

Hintergrund: Das invertierte Papillom der Nasenhaupt- und Nasennebenhöhlen ist eine Epithelgeschwulst, welche aufgrund ihres aggressiven Wachstumsverhaltens und des geringen Risikos der malignen Transformation als semimaligne eingeschätzt wird. Die Ambivalenz des biologischen Verhaltens erfordert eine ständige Val >Methode: In unserer retrospektiven Untersuchung wurden 54 Patienten mit einem invertierten Papillom aus den letzten 30 Jahren im Hinblick auf Rez >Ergebnisse: Während in der Gruppe der über einen endonasalen Zugangsweg operierten Patienten eine Rez >Schlußfolgerung: Die Patienten sind über das deutlich erhöhte Rezidivrisiko beim Einsatz der endonasalen, endoskopischen Operationstechnik aufzuklären. Insbesondere bei der Behandlung der Kieferhöhle müssen die Vor- und Nachteile des endonasalen Zugangs sorgfältig geprüft werden.

Background: The inverted papilloma of the nasal cavity and the paranasal sinuses is a benign but locally aggressive neoplasm with a high recurrence rate and an unknown risk of malign transformation. This unsteadiness of biological behaviour requires a permanent control of the outcome of the available surgical treatments to ensure the utmost reliability for the patients. Methods: In our investigation we analysed the surgical results in 54 patients with inverted papilloma of the last 30 years with an average followup of 55 months. 25 of them were endoscopically treated. The other group of 29 patients was treated by traditional surgical techniques using an extranasal approach. Results: Using the endonasal-endoscopic technique we observed a recurrence rate of 48 % whereas the other group treated by an extranasal approach reached a recurrence rate of only 24 % and d >Conclusion: In consequence patients with inverted papilloma have to be informed of the different surgical techniques and their recurrence rates. Especially an endonasal-endoscopic treatment of the maxillary sinus has to be carefully considered.

Schlüsselwörter:

Invertiertes Papillom – Nasennebenhöhlenchirurgie – Rezidivrate – Malignität

Inverted papilloma – Endoscopic surgery – Paranasal sinuses – Recurrence rate – Malign transformation

1 Auszugsweise vorgetragen auf der 7. Jahrestagung der Vereinigung Mitteldeutscher Hals-Nasen-Ohren-Ärzte am 5. September 1998 in Dresden.

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1 Auszugsweise vorgetragen auf der 7. Jahrestagung der Vereinigung Mitteldeutscher Hals-Nasen-Ohren-Ärzte am 5. September 1998 in Dresden.

Dr. med. Christoph Zumegen

Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universität zu Köln

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